Über Warnemünde

Das Ostseebad Warnemünde lockt jedes Jahr tausende Besucher an. Viele kommen als Kreuzfahrt-Touristen. Andere reizen die vielen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen wie die Warnemünder Woche und die Hanse Sail. Ebenfalls immer gut besucht sind die sportlichen Wettkämpfe wie Beachvolleyballturniere.

 

Das gute Segelrevier vor Warnemünde ist geprägt von einer geringen Strömung und guten Windverhältnissen die sich hervorragend für Segeln, Kitesurfen, Wellenreiten, Tauchen und Schwimmen eignen.

 

Warnemünde verfügt über einen drei Kilometer langen und 150 Meter breiten Sandstrand, und hinter den Dünen erstreckt sich die gutbesuchte Promenade.

 

Als Ortsteil der Hansestadt Rostock ist Warnemünde sehr gut über die S-Bahn, einem ICE, Busverkehr oder natürlich mit dem eigenen Fahrzeug zu erreichen. Es gibt verschiedene Parkmöglichkeiten wie herkömmlichen Parkplätzen an den Straßen, aber auch Parkflächen und Parkhäuser, wovon einige durchweg bewacht sind.

 

Im alten Ortskern wurde ein Heimatmuseum in einem 1767 erbauten ehemaligen Fischerhaus eingerichtet. Besucher erfahren dort viel über die Geschichte der Fischerei und Seefahrt, über das Lotsenwesen, die Seenotrettung, sowie über die Entwicklung zum Badeort.

 

Warnemünde ist natürlich auch wegen seiner charmanten Baustruktur, den alten Häusern und schmalen Straßen beliebt. Es handelt sich um einen gewachsenen Fischerort, der bereits 1195 schriftlich erwähnt wird. Seinen Namen erhielt das Ostseebad von der Warnow, die dort in die Ostsee mündet.

 

Architektonisch sind besonders der 1897 erbaute und 37 Meter hohe Leuchtturm und die im neugotischen Stil erbaute Kirche aus dem Jahr 1871 zu nennen. Beide können besichtigt werden. Der Leuchtturm mit seiner Aussichtsplattform jedoch nur von April bis Oktober. Neben ihm erbaute der Architekt Ulrich Müther 1965 ein Gebäude mit einem muschelförmigen Dach. Der sogenannte Teepott beherbergt mehrere Restaurants.

 

Zwischen Altem und Neuem Strom befindet sich die Bahnhofshalbinsel, der alten Fährhafen, der Bahnhof und die Mittelmole mit Fischmarkt.

 

Vor allem die Lage am Alten Strom macht Warnemünde attraktiv. Im Fischereihafen befinden sich Restaurants, Cafés und Boutiquen. Von dort gelangen Besucher über eine drehbare Bahnhofsbrücke in den alten Ortskern. Auf der anderen Seite, am Neuen Strom, der Rostocker Hafeneinfahrt, steht ein Passagierterminal für Kreuzfahrtschiffe, der bis zu 200 Anläufe pro Jahr zu verbuchen hat. Die Kreuzschifffahrt ist ein der wichtigsten Wirtschaftszweige des Ostseebades. Von dort sind auch Tagestouren nach Rostock, Hamburg und Berlin möglich.